Presse-Erklärung zum Gesundheitsschutz in der EU

Europa-Union Monheim fordert mehr europäische Zusammenarbeit im Gesundheitsschutz                 

 „Das neuartige Coronavirus macht nicht an den Grenzen halt. Es kann jede Gemeinde in Europa schwer treffen. Wir sitzen alle in einem Boot“, sagt Manfred Klein, Vorsitzender der überparteilichen Monheimer Europa-Union.

Unser Verband spricht sich für mehr europäische Zusammenarbeit im Gesundheitsschutz aus und fordert ein europäisches Infektionsschutzgesetz sowie gemeinsame Regeln für den Umgang mit lokalen oder regionalen Ausbrüchen.“ Dazu gehöre aktuell insbesondere eine freiwillige europäische Corona-App mit anonymisierten Daten. „Nationale Insellösungen ergeben keinen Sinn“, so Klein.

„Eine bessere europäische Koordinierung, gemeinsame Regeln und Vorkehrungen sind unverzichtbar“, sagt Manfred Klein „Bei aller Wertschätzung und erfolgreicher Anwendung virtueller Telefon- oder Videokonferenzen – wir brauchen auch persönliche Kontakte und persönliches Lernen und Kennenlernen. Wir wollen uns sobald wie möglich – unter verlässlichen und europaweit abgestimmten Bedingungen – wieder frei in der EU bewegen können.“

Die Mitgliedstaaten müssen die EU stärken, fordert die Europa-Union in einem an Bundestag und Europäisches Parlament gerichteten Schreiben. „Wir wollen, dass sich auch unsere lokalen Abgeordneten dafür einsetzen, dass es EU-weit Solidarität und eine zuverlässige medizinische Versorgung gibt.“

„Gesundheit ist das höchste Gut“, so Klein. „Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union garantiert allen EU-Bürgerinnen und -Bürgern ein hohes Gesundheitsschutzniveau. Wir fordern nichts weniger als die Einhaltung dieses europäischen Grundrechts. Deshalb brauchen wir jetzt eine europäische Vorsorgestrategie, die uns auch hier vor Ort unterstützt. Besser zusammen, lautet die Parole!“

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