Landesschatzmeister Manfred Klein erhält den Friebe-Preis

Manfred Klein, Landesschatzmeister und Vorsitzender der Europa-Union in Monheim nahm im urigen Familien-Hofcafé Giebner den Ingeborg-Friebe-Ehrenpreis der SPD für sein ehrenamtliches Engagement entgegen. Er wurde dabei mit so vielen freundlichen Worten bedacht, dass er fast schon verlegen wirkte. Wer kennt ihn nicht, den unermüdlichen Streiter für Haus Bürgel, den geschichtsbegeisterten Monheimer, „der mit seinem Team in aufopfernder Vereinsarbeit diesen Flecken als Weltkulturerbe erhält“, so der begeisterte Laudator Ulrich Anhut (FDP).

Foto: Europa-Union Monheim (v.l.) Alexander Schumacher, Vorsitzender SPD Monheim; Manfred Klein, Preisträger, Vorsitzender Monheimer Europa-Union; Ingeborg Friebe, Präsidentin des Landtags NRW a.D. und Ehrenbürgermeisterin der Stadt Monheim am Rhein; Ulrich Anhut, Laudator – bis 2018 Vorsitzender der FDP Monheim

 „Manfred Klein ist ein Leuchtturm der Orientierung“, schwärmte Anhut über den agilen Parteigenossen, dem seine 75 Jahre nicht anzumerken sind. Er sei ein großes Gegengewicht zu den vielen Egomanen in Politik und Gesellschaft, die heute die Schlagzeilen der Zeitungen und die sozialen Netzwerke füllten. Mit seinem Engagement in der Europa-Union steure Klein gegen diese Haltung, werbe für Menschlichkeit und bringe jegliche Information sachlich und verständlich rüber, so Anhut weiter.

So füllten denn die Plädoyers für ein vereintes Europa die Scheune des Hof-Cafés. Viele Parteigenossen, darunter die Ex-Landtagsabgeordnete und Monheimer Bürgermeisterin Ingeborg Friebe, hatten sich dort eingefunden. „Europa-Politik ist parteiübergreifend“, betonte Klein. Und: Europa sei nach 70 Jahren nicht am Ende angekommen, wie manche glaubten, sondern stehe erst am Anfang. „Wir lernen gerade, uns auf uns selbst zu besinnen. Wäre die EU ein Haus, würden wir uns nicht im komfortablen Wohnzimmer befinden, sondern im Fitness-Raum, wo wir immer in Bewegung sind. Wir durchschiffen schwere Wasser, aber wir sind in der Lage, die Segel zu setzen“, gab sich Klein kämpferisch. Da passte es sehr gut, dass der junge Musiker, der mit Gitarre und Gesang das Geschehen begleitete, Andreas Bouranis Hit „Ein Hoch auf uns“ ausgesucht hatte. Schließlich lautet da eine Zeile: „Ein Hoch auf das, was uns vereint“. „Lassen sie uns etwas, für ein freies demokratisches Europa tun“, nahm Klein den Ball auf.

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