Pressebericht zur JHV am 23. Juni 2020 mit Vortrag „AL ANDALUS“

Toleranz zwischen den Religionen als Motor für völkerverbindendes Element

Europa-Union Monheim informiert über das Thema“„AL ANDALUS: Der Orient in Europa“

Ungewöhnlich verlief die Jahreshauptversammlung der Monheimer Europa-Union in der VHS Monheim. Entsprechend striktem Hygienekonzept an Einzeltischen sitzend nahmen die Mitglieder den Bericht des Vorstands über das lebhaft verlaufene erste Halbjahr 2019 entgegen – mit einer Reihe von Veranstaltungen im Vorfeld zur Europawahl, der „Monheimer Europawoche – Portugal“ und interessanten Fachvorträgen und Jugendveranstaltungen entgegen.

Wolfgang Stender wurde für seine 50 jährige Mitgliedschaft in der Europa-Union -unter Würdigung seiner jahrzehntelangen gewerkschaftlichen Arbeit – geehrt. Ein weiterer prominenter Jubilar war Manfred Klein, der in seiner 40-jährigen Mitgliedschaft seit vielen Jahren als  Vorsitzender dieses aktiven und kreativen Stadtverbandes hohes europäisches Engagement zeigt und im Vorstand des NRW-Landesverbandes der Europa-Union mitarbeitet .Die Versammlung gratulierte auch dem mittlerweile 90-jährigen Winfried Schneeloch zum Geburtstag, der ebenfalls viele Jahre im Vorstand des Monheimer Stadtverbandes aktiv war. Eine weitere Gratulation würdigte den 80. Geburtstag von Winfried  von Wallis; der Vorsitzende dankte ihm für die langjährige Mitgliedschaft und seine aktive Mitarbeit im Vorstand der EU Monheim.

Im Nachgang zum formalen Teil der Jahreshauptversammlung referierte der promovierte Sozialwissenschaftler Stefan Roggenbruck  zum Thema: „AL ANDALUS: Der Orient in Europa“. Vortrag und anschließende Diskussion wurden lifestream über den von SOJUS betriebenen Internet-Radiosender „Rakete“ (www.sojus.de/radio) gesendet und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Vortrag hob der Referent die großen wissenschaftlichen, kulturellen und medizinischen Errungenschaften hervor, von denen Spanien und Europa in der Zeit des Al Andalus – 711 bis 1492 – profitierten. Insbesondere die Phase vom 8. bis 10. Jahrhundert war geprägt von der Toleranz der Mauren, die eine friedliche Koexistenz von Islam, Christentum und Judentum in ihrem Herrschaftsgebiet förderten. Die anschließende Diskussion wurde von der Hoffnung nach einem Wiederaufleben dieser Toleranz auch in unserer Zeit geprägt.

Personen von links nach rechts

Dr. Stefan Roggenbruck, Referent; Manfred Klein, Vorsitzender der EU Monheim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.